|
Ruth Siegenthaler
Ruth Siegenthaler beschäftigt sich seit über 20 Jahren intensiv mit psychologischer Astrologie. Sie publiziert regelmässig in astrologischen Fachzeitschriften sowie in Publikumszeitschriften zu astrologischen Themen. Seit 1996 monatliche Herausgabe von «Zeitqualität aus astrologischer Sicht», eine Übersicht über die astrologischen Themen der entsprechenden Periode. Sie leitet Astrologiekurse für Laien und Fortgeschrittene in Richterswil und an diversen Veranstaltungsorten.
astrosoftware publiziert die Zeitqualität seit 2006 monatlich online und mit einem Newsletter kostenlos an alle Abonnenten. Sie können sich hier anmelden.
Mut zu Mitgefühl und Freiheit
In der Berichtsperiode ist der Mut zu Mitgefühl und Freiheit gefragt – Qualitäten, die uns helfen, überholte innere und äussere Systeme den neuen Gegebenheiten anzupassen. Gleichzeitig ist vor allem zu Beginn der Berichtsperiode die Tendenz erhöht, dass durch Geschehnisse alte Verletzungen ins Bewusstsein rücken, die mitfühlend akzeptiert werden wollen, damit eine Befreiung möglich ist.
Dieser Prozess wird durch die rückläufigen Planeten Saturn und Merkur intensiviert, die uns auf unterschiedliche Art und Weise dazu auffordern, Sicherheiten, Handlungsweisen sowie Denk- und Kommunikationsmuster zu hinterfragen. Dies geschieht auf der äusseren Ebene dadurch, dass Vergangenes und Aktuelles bereinigt und überarbeitet werden muss. Der vom 12. März bis zum 4. April 2012 rückläufige Merkur fördert Verborgenes ans Licht; gleichzeitig ist die Tendenz zu Missverständnissen und Intrigen erhöht. In dieser Phase ist es nicht ratsam, Verträge zu unterzeichnen oder wichtige Verpflichtungen einzugehen. Stark spürbar ist ferner der rückläufige Mars, der zu einer Zunahme von Gewalt führen kann.
In der Zeit vom 7. bis zum 18. März 2012 stehen geballte Kräfte zur Verfügung, um grosse Transformationsprozesse in den Bereichen Werte und Finanzen, Ernährung, Gesundheitswesen und Existenzgrundlagen sowie in den damit zusammenhängenden Strukturen und Systemen durchzuführen. Die gleichen Energien können aber auch zum Streben nach dem Grössten und zu Masslosigkeit verleiten.
Mit sehr schwierigen Ereignissen muss überall dort gerechnet werden, wo die Einsicht oder die Möglichkeiten fehlen, sich den neuen Realitäten anzupassen. Zu intensiven Diskussionen werden vermutlich die Schuldenkrise, die Währungen, das Öl, unser durch die Gier zerstörtes Ökosystem sowie die Armut Anlass geben. Obwohl der Luxus äusserlich keine Krisen kennt, liegt das zukünftige Wohlergehen unserer Gesellschaft in der Bescheidenheit.
Sonntag, 19. Februar 2012 - Taktwechsel
Die Sonne wechselt am Sonntag um 7.19 Uhr in die Fische. In den nächsten dreissig Tagen geht es im Grundtenor darum, gegenwärtige Angelegenheiten einem Ende zuzuführen, damit zum Frühlingsanfang gleichzeitig ein Neuanfang möglich ist.
Von Samstag bis Montag der darauffolgenden Woche ist die Sehnsucht nach einer ausgeglichenen und friedlichen Atmosphäre erhöht, was dazu beiträgt, Spannungen abzutragen. Im schwierigeren Erleben kann es zu Verunsicherungen und Verwirrungen kommen. Denkbar ist auch, dass dieser Einfluss als Frühjahrsmüdigkeit empfunden wird. Sollte dies der Fall sein, ist es weiser, auf übergrosse Leistungen zu verzichten.
Die Woche vom 20. bis zum 26. Februar 2012 – Denken, Kommunizieren und Handeln verlangen Achtsamkeit!
Handeln Sie achtsam, Mars ist rückläufig! Zu Beginn der Woche wirkt eine einfühlsame, aber auch leicht beeinflussbare Stimmung. Wer spürt, dass die körperlichen Kräfte nicht im gewohnten Ausmass vorhanden sind, tut gut daran, in dieser Woche überflüssige Aktivitäten zu vermeiden.
Der Neumond am Dienstag bietet Gelegenheit zu kreativen Neuanfängen, die auch sozialer Natur sein können. Jedem Anfang geht ein Ende voraus, und deshalb kann es sein, dass man sich von Dingen oder Menschen trennt, die nicht mehr zu einen passen. Handeln und kommunizieren Sie achtsam, denn die Tendenz zu vernebelten Sichtweisen ist erhöht und es können sich sehr rasch hitzige Diskussionen entfachen.
Sehr anspruchsvoll gestaltet sich von Mittwoch bis Freitag die Durchsetzungs- und Handlungsweise. Wie im Vorspann beschrieben, geht es noch bis zum 14. April 2012 darum, Handlungsweisen zu korrigieren. Die langsamere Gangart, die uns dadurch aufgezwungen wird, kann Aggressionen auslösen, beispielsweise dann, wenn der persönliche Aktionsspielraum der Realität und den zur Verfügung stehenden Ressourcen angepasst werden muss. Es ist denkbar, dass sich in diesen Tagen auch die Wut von Menschen am Rande der Gesellschaft explosiv entlädt. Zu sehr schwierigen Situationen kommt es überall dort, wo gesprochen und gehandelt wird, ohne über die Konsequenzen nachzudenken. Es lohnt sich sehr wohl, seine Zunge im Zaum zu halten, selbst wenn man im ersten Moment das Gefühl hat, man werde deshalb für dumm verkauft. Es ist ferner auch weiser, Diskussionen mit rechthaberischen Menschen zu vermeiden.
Von Donnerstag bis Sonntag kann die empfindsame und verletzliche Stimmung sowohl zu einer Erleichterung als auch zu einer Verschärfung der eigenen Lage und derjenigen anderer führen. Wer die Gelegenheit nutzt, gegebene Situationen zu akzeptieren und zu bearbeiten, dem gelingt es leichter, den Sinn von Geschehnissen zu erfassen sowie Wachstumsmöglichkeiten auszuschöpfen. Im schwierigeren Erleben können Gefühle der Hilfslosigkeit, Ohnmacht und Sinnlosigkeit überhand nehmen.
Die Woche vom 27. Februar bis zum 4. März 2012 – konzentrieren Sie sich auf längerfristige Ziele und klären Sie Ihre Finanzen
Mars ist immer noch rückläufig – handeln Sie bewusst und achtsam! Von Montag bis Donnerstag ist die Gelegenheit günstig, kraftvoll Bestehendes zu verändern und neue Grundlagen auszumachen. Da die Wahrnehmung sowohl in die Vergangenheit als auch in die Zukunft geöffnet ist, können Zweifel darüber entstehen, ob man bekannte Methoden anwenden oder neue Wege einschlagen will. Am besten ist es, Erfahrungen und Wissen zu nutzen und gleichzeitig offen für progressive Ideen zu sein. Im schwierigeren Erleben ist die Tendenz erhöht, dass stur an überholten Verhaltensweisen festgehalten wird.
Von Freitag bis Montag der darauffolgenden Woche ist es alles andere als einfach, die kurzfristige Motivation mit den längerfristigen Zielen in Einklang zu bringen. Wer es fertigbringt, mit der in der Luft liegenden Streitlust konstruktiv umzugehen, kann die wirkenden dynamischen Kräfte für grosse Arbeiten nutzen. Dennoch empfiehlt es sich, auf unnötige risikoreiche und/oder egoistische Wagnisse zu verzichten. Denn gleichzeitig besteht in diesen Tagen die Herausforderung darin, Geben und Nehmen – sei dies nun emotional oder materiell – in ein ausgewogenes Gleichgewicht zu bringen. Von der spendablen Seite zeigt sich kaum jemand, vielmehr geht es darum, die Verantwortlichkeiten sowie die Pflichten und Rechte in Partnerschaften zu definieren. Denkbar ist, dass Menschen oder Institutionen, die ihr finanzielles Konto überzogen haben, zur Rechenschaft gezogen werden. Nichts währt ewig und das Leben ist immer im Fluss. Bevor Ansprüche gestellt werden, ist es weiser, darüber zu reflektieren, ob diese noch den aktuellen Gegebenheiten entsprechen.
Von Sonntag bis Dienstag der darauffolgenden Woche weht im Denken und Kommunizieren ein frischer, aber auch unberechenbarer Wind. Es können sich intuitive und unerwartete Erkenntnisse einstellen, die zu Lösungen führen. Da die allgemeine Stimmungslage eher hektisch ist und sich die Neuerungen überschlagen können, besteht die Gefahr, wichtige Einzelheiten zu übersehen. Man nutze die Aufbruchsstimmung, hüte sich jedoch vor voreiligen Entscheidungen.
Die Woche vom 5. bis zum 11. März 2012 – Ruhe kontra Arbeit
Mars ist rückläufig – handeln Sie achtsam, um unangenehme Ereignisse zu vermeiden. Von Montag bis Mittwoch weht im Denken und Kommunizieren ein frischer und unberechenbarer Wind. Gleichzeitig gestalten sich das Beziehungsleben und der Umgang mit Finanzen einfühlsam, geniesserisch und kreativ, was zu überhöhten Erwartungen und Enttäuschungen führen kann, weil Wünsche und Bedürfnisse nicht immer mit den realen Gegebenheiten vereinbar sind. Insgesamt gesehen ist die Intuition erhöht, Neuerungen können sich überschlagen und die Hektik kann überhand nehmen. Seien Sie offen für Veränderungen, doch seien Sie sich bewusst, dass Entscheidungen vom 12. März bis zum 4. April 2012 in eine Überprüfungsphase gelangen. Der Teufel liegt oft im Detail. Es ist in der Tat so, dass Einzelheiten in diesen Tagen leicht übersehen werden, was zu späteren Unannehmlichkeiten führt.
Der Vollmond am Donnerstag lädt uns ein, auf unsere innere Stimme zu hören, die uns sagt, ob unser Körper, Geist oder Seele Zuwendung oder Heilung bedarf. Auf der äusseren Erlebnisebene besteht die grosse Herausforderung darin, eine Brücke zwischen den täglichen Pflichten und dem Bedürfnis nach Ruhe zu schlagen. Vielleicht spüren wir auch, dass etwas enden muss, bevor ein Neuanfang möglich ist.
Partnerschaften und finanzielle Angelegenheiten erfordern von Samstag bis Dienstag der darauffolgenden Woche erhöhte Achtsamkeit. Die Herausforderung besteht darin, Sorgen und Nöte miteinander zu teilen, was überall dort zu schwierigen Situationen führen kann, wo entweder die Weisheit oder das Mitgefühl fehlen. Wer blindlings hilft, läuft Gefahr, sich in eine Opferrolle zu begeben, und wer Schuldzuweisungen und Besserwisserei mit Weisheit verwechselt, wirkt leicht hart und ungerecht.
Die Woche vom 12. bis zum 18. März 2012 – grosse Umwälzungen oder Machtkonflikte
Mars ist rückläufig und Merkur beginnt am Montag seine dreiwöchige Rückläufigkeitsphase. Rückläufige Planeten laden zum Überarbeiten und Bereinigen von Angelegenheiten ein. Wegen des Richtungswechsels von Merkur kann es Montag und Dienstag vermehrt zu Blockaden und Verzögerungen kommen. Zusammenfassend muss in der ganzen Woche damit gerechnet werden, dass sich fehlgeleitete Handlungsenergien explosiv entladen. Sorgfältiges Denken, Kommunizieren und Handeln bewahrt Sie weitgehend vor Ärger!
Zu Beginn der Woche gestalten sich Partnerschaften empfindsam. Es ist möglich, dass alte Verletzungen durch aktuelle Geschehnisse erneut ins Bewusstsein rücken. Ein verständnisvoller Umgang mit sich selbst und anderen wirkt heilend und schützt vor weiteren schmerzhaften Situationen, vorausgesetzt, man begibt sich nicht erneut in eine abhängige Situation. Haben Verbitterung, Neid oder Rechthaberei das Sagen, so ist in der ganzen Woche die Tendenz zu unschönen Machtkämpfen erhöht. Im Potenzial jedoch stehen grosse Kräfte zur Verfügung, um konkrete Wachstumsmöglichkeiten im Einklang mit der Natur und den vorhandenen Ressourcen auszuloten sowie Handlungsweisen den neuen Verhältnissen anzupassen. Es muss damit gerechnet werden, dass durch Naturereignisse, Finanz- und Lebensmittelskandale oder andere Geschehnisse grosse Transformationsprozesse ins Rollen kommen. Auf der persönlichen Erlebnisebene ist es ratsam, unnötige Autoritätskonflikte zu vermeiden, was nicht heisst, dass man nicht zu sich selbst und zu seinen Rechten stehen soll. Man kann sich jedoch in den meisten Fällen ohne grosses Lamento aus leidbringenden und sinnlosen Situationen befreien. Und: Wer loslässt, hat die Hände frei für Neues!
Gerade was das Handeln anbelangt, bietet sich in dieser Woche die Gelegenheit, situativ zu entscheiden, ob man nach den gewohnten oder nach neuen Strategien vorgehen will. Hilfreich dürfte sein, Angelegenheiten sorgfältig zu analysieren, Wissen und Erfahrungen zu nutzen, sich jedoch nicht von Existenzängsten lähmen zu lassen. Wer sich gleichzeitig darum bemüht, den tieferen Sinn der Ereignisse zu erfassen sowie sich selbst und die Geschehnisse aus einer Beobachterposition heraus zu betrachten, dem gelingt es leichter, die richtigen Schritte zu unternehmen.
Von Samstag bis Montag der darauffolgenden Woche können im Guten in intensiven Gesprächen und Denkprozessen Lösungen gesucht werden. Im schwierigeren Erleben ist die Tendenz erhöht, einander zu manipulieren oder zu belügen. Rasche Reaktionen sind gefragt, doch es gilt, sich vor unüberlegten Reaktionen in Acht zu nehmen.
Montag und Dienstag, 19. und 20. März 2012 – handeln oder nicht handeln?
Merkur und Mars sind rückläufig – kommunizieren und handeln Sie achtsam, um Missverständnisse und Ärger zu vermeiden! Montag und Dienstag gestalten sich Denken und Kommunizieren schnell, tiefgründig und unberechenbar. Atmen Sie tief durch, bevor Sie sprechen oder handeln, und erbitten Sie sich in wichtigen Angelegenheiten Bedenkzeit.
Am Dienstag wechselt die Sonne um 6.16 Uhr in den Widder – somit stehen die nächsten dreissig Tage unter dem Siegel eines Neubeginns. Mehr darüber in der nächsten „Zeitqualität“.
© Copyright/alle Rechte bei Ruth Siegenthaler
Links:
Zur Webseite von Ruth Siegenthaler
Zeitqualität-Fische 2012 als PDF herunterladen
TIPP: Ruth Siegenthaler gibt ein umfangreiches monatliches Bulletin heraus. Das Bulletin erscheint monatlich. Abonnenten erhalten die aktuelle Ausgabe zu Beginn jeder Periode per Post, bestellen können Sie es hier.
|